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Donnerstag, 10. August 2017

Ein Mammut aus rechten Maschen

Kennst Du das? Es gibt Strickstücke, die findet man toll, aaaber.... man traut sich nicht dran. Entweder sieht es zu kompliziert oder zu gewaltig aus.

So ging es mir ganz lange mit der "Sandbank" von Lea Viktoria - Ein großes Schultertuch mit unendlichen Reihen aus rechten Maschen.
Bis ich sie beim Stricktreff von einer Strickkollegin einmal live in den Händen halten und mir umlegen konnte. Ab dem Zeitpunkt war klar: Ich will auch.


Der Steckbrief meiner Sandbank:
Start: 06.07.2017 mit 300g Merino500 aus eigener Fäbung (100g = 500m) und NS 3,25
Ende: 03.08.2017 mit 7g Merino 500. Das heißt, ich habe in 29 Tagen 1.465m Wolle verstrickt.

Die Sandbank lässt sich in 2 Teile teilen.
1. Teil: der Body = glatt rechts in Runden mit ein paar Zu- und Abnahmen für die Form
2. Teil: der Rand
Für den Body habe ich genau 200g verstrickt. Da Handfärbungen nie 100% gleich sind, habe ich die letzten 20g des ersten Stranges und die ersten 20g des zweiten Stranges im Wechsel gestrickt. Gewechselt nach jeder Runde. Das gleicht leichte Farbunterschiede zwischen den einzelnen Strängen aus.
 Für den Rand habe den 3. Strang genommen.

Folgende Änderungen habe ich vorgenommen:
- rechts und links vor und nach den Zunahmeadern habe ich die Umschläge weg gelassen. Ich stricke zwar nicht sehr locker, aber mir gefällt es so besser.

Für den Rand habe ich mich an die Tipps von WallyOne <klick> gehalten:
Zuerst habe ich jede zweite Masche verdoppelt, indem ich "kfb" gestrickt habe. Also aus einer rechten Maschen wird eine 2. Masche herausgestrickt.
Die Marker habe ich nicht, wie in der Anleitung beschrieben, entfernt.
Dann habe ich am oberen Rand (in dem Fall Nadel 1) den Mittelmarker abgezählt und die restlichen Marker für die Markierung des Randmusters versetzt.
Dafür von der Mitte (Mittelmarker) aus zuerst nach rechts 33 Maschen abgezählt. Dann jeweils  66 Maschen nach rechts abgezählt. Dann bleiben ein paar Maschen zum Ende des oberen Randes übrig. Nach links von der Mitte aus, bin ich genauso vorgegangen. Die 66 Maschen sind das Sandbankmuster des Randes und die restlichen Maschen sind lt. Anleitung "Sandbankmuster Teil1"
Für den unteren Rand ( Nadel 2) bin ich genauso vorgegangen.

Den Rand habe ich mit Nadelstärke 3,0 gestrickt; auf der linken Nadel hatte ich NS 2,75, damit die Maschen besser rutschen. 

Danach heißt es: Durchhalten!
Der Rand mit über 3.000 Maschen zieht sich unendlich und für eine Runde habe ich zum Schluss ziehmlich genau 1 Stunde gebraucht. Insgesamt habe ich 13 Runden im Randmuster gestrickt und schlicht mit einer größeren Nadel im Muster abgekettet.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Sandbank ein sehr meditatives Strickprojekt ist, mit gaaaanz vielen rechten Maschen.
Aber das Ergebnis ist umwerfend und entschädigt, für das teilwiese etwas zähe Stricken.

Die fertigen Maße, gewaschen und gespannt: 200 cm x 75 cm 

Die Anleitung gibt es hier: <klick>

Hier sind die Bilder meiner fertigen Sandbank:






Und ab damit zu >RUMS> Rund ums Weib

Kommentare:

  1. Liebe Franziska, die Mühe hat sich aber gelohnt, deine Sandbank ist ein echter Traum geworden. Deine Färbung gefällt mir auch sehr gut. Liebe Grüße Heike

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    1. Liebe Heike.
      Herzlichen Dank für Dein Kompliment.
      Viele Grüße Franziska

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  2. Hallo, das ist wirklich ein super schönes Tuch. Der steht bei mir auch auf meiner To-Do-Liste. Die Farbe der Wolle ist ein Traum.
    Liebe Grüße
    Bo

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    1. Danke schön, Bo.
      Es lohnt sich wirklich, dieses Tuch zu stricken.
      Viele Grüße Franziska

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    2. Danke schön, Bo.
      Es lohnt sich wirklich, dieses Tuch zu stricken.
      Viele Grüße Franziska

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