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Dienstag, 8. Dezember 2015

Grüße aus dem Sherwood Forest - Teil II

Masche um Masche geht es vorwärts - Meine "Draußen"-Jacke aus Original Donegal Tweed
>hier< ist Teil I

Begonnen mit dem Taillenband wird zuerst der untere Teil drangestrickt und nach Erreichen der gewünschten Länge abgettet. Danach werden die Maschen für den oberen Teil aufgenommen und bis zum unteren Armausschnitt gestrickt.



 Ich habe mich entschlossen, die 3 Teile (2 Fronten - links und rechts, sowie Rücken) an einem Stück zu stricken und die Seitennaht als "Fake-Naht"mittels linken Maschen anzudeuten.
Es besteht genauso die Möglichkeit, die Teile einzeln zu stricken und tatsächlich zusammen zu nähen.  
Ich mag das Zusammennähen von einzelnen Strickstücken überhaupt (!) nicht, obwohl es der Jacke sicherlich mehr Stand und Formstabilät geben würde. 
Hier muss halt abgewogen werden: Eine verhasste Tätigkeit ausführen oder lieber das Stricken genießen und hinterher darüber hinwegsehen, dass es keine richtige Naht gibt.

Nun folgt die Formung der Armauschnitte bis zur Schulter. Dafür wird jetzt jedes Teil getrennt weitergestrickt. An dieser Stelle liebe ich meine Schraubsets. Die stillgelegten Maschen können auf dem Seil bleiben und ich kann mit neuen Seilen weiterstricken. Bei Neuaufnahme muss ich nur die Nadeln aufschrauben und weiter gehts. So ist kein lästiges Umfädeln nötig.



Die Schultern sind mit 3-needle-bind off zusammengenäht.

Die Maschen für den Ärmel werden aus der Armkugel aufgenommen und mittels verkürzten Reihen wird die Armkugel geformt. Danach wird der Ärmel nahtlos von oben nach unten in Runden gestrickt.

Jetzt noch die Maschen aus dem Halsausschnitt wieder aufnehmen und eine große Kaputze und jeweils an den Fronten eine ca. 5 cm breite Blende für Knebelknöpfe dranstricken.

Dann ist sie fertig: meine rustikale Jacke im Robin-Hood-Stil.

Das Tolle an dieser Konstruktion: Ich kann die Jacke zu jedem Zeitpunkt anprobieren und individuell an meine Körperproportionen anpassen.

Weitere Dienstagsprojekte gibt es bei:
>Creadienstag<
>Dienstagsdinge<
>HandmadeOnTuesday<
>AufDenNadelnDezember<
>Nebelwelten< 

Kommentare:

  1. Das Taillenband gibt der Jacke genau den richtigen Pfiff. Die gefällt mir schon jetzt richtig gut! Hoffentlich ist der Tweed nicht so kratzig. Verrätst du die Anleitung.
    LG
    Sandra

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    1. Hallo Sandra,
      Die Anleitung ist eher ein grobes Rezept mit Berechnungsvorschägen für die eigene Figur und das verwendete Garn. Du findest sie unter: http://www.ravelry.com/patterns/library/recipe-for-a-rustic-jacket
      Das Garn ist gar nicht kratzig. Es hat Stand und ist etwas körnig. Für eine "Draußen"-Jacke finde ich es ideal.
      Herzliche Grüße

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  2. Hallo,
    Deine Jacke sieht richtig schick aus. Das Zopfmuster für die Taille ist ein tolle Idee.
    Ich würde mich freuen, wenn Du sie auch auf meine Blogparty – Gehäkeltes & Gestricktes (rechter Button auf meinem Blog) verlinken würdest.
    LG – Ruth

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  3. Hallo Ruth,
    Vielen Dank für die Einladung zu Deinem Blog.
    Ich habe meinen Beitrag dahin verlinkt.
    Herzliche Grüße

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  4. Uuuuh, das ist ja schon super cool geworden! Sieht richtig kuschelig aus - und mit der Kapuze stell ich es mir noch schöner vor ^^

    Vielleicht hast du ja Lust mit deiner tollen Sherwood-Forest-Jacke auch am KreaKränzchen teilzunehmen? Es hat in diesem Monat das Thema "Nebelwelten" und ich finde, da passt die Jacke sowohl von der Farbe als auch mit dem Muster und dem Namen perfekt dazu :)

    http://kaffeeliebelei.de/2015/11/kreakraenzchen-11-nebelwelten/

    Liebe Grüße,
    palan von palandurwen.de

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    1. Hallo Palan,
      Vielen Dank für Deine netten Worte und die Einladung. Ich habe meine Jacke in Deinem Blog verlinkt.
      Herzliche Grüße

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  5. wow! die Jacke sieht fantastisch aus
    das Taillenband ist herrlich keltisch, die Wolle passt super dazu
    (ich habe letztens mit dickem Harris-Tweed gestrickt; die Jacke wird mich immer an den Schottland-Urlaub von vor Jahren erinnern)

    lieben Gruß
    Uta

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    1. Hallo Uta,
      ich finde es wundervoll, wenn man mit selbstgemachten Dingen noch ganz besondere Erlebnisse verbindet. Solche Dingen haben einfach "Seele" :-)
      Herzliche Grüße

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  6. supertoll! ein echtes schmuckstück deine jacke, ist schon sehr verlockend, diese art zu stricken mal auszurpobieren, na mal schauen
    lg elfriede

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    1. Danke liebe Elfriede,
      ja, es ist ungemein praktisch,wenn man das Strickstück zwischendurch anprobieren und für sich speziell anpassen kann. Schließlich hat ja niemand die Form einer Standardkleiderpuppe; oder?
      Herzliche Grüße

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  7. Das Zopfmuster als Taillenband finde ich eine super Idee. Da ich meine Strickjacken meist ohne Anleitung stricke, kann ich das super integrieren!
    LG Monika

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